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Blogserie: 10 Tipps zur Stress Reduktion / Teil 1

Man steht ständig unter Strom, die To Do Liste wird immer länger und zur Ruhe kommt man so gut wie nie. Kommt Ihnen dieses Gefühl bekannt vor? Wer länger stark gestresst ist, belastet sowohl die psychische wie auch die physische Gesundheit. Diese Tipps helfen zur Stress-Reduktion:

Einfluss von Stress auf den Energiestoffwechsel und die Ernährung

Bei Stress entgleist gerne auch der Stoffwechsel, man fühlt sich andauernd müde und hat keine Energie. Es fällt schwer, sich im gestressten Zustand ausgewogen zu ernähren. Warum? Bei Stress neigt der Mensch dazu, zu Fast Food und Energydrinks zu greifen, um den bei Stress stark erhöhten zusätzlichen Energiebedarf zu decken. Mit fatalen epigenetischen Folgen. Hält der Stress länger an, wird die epigenetische Balance gestört und der Stoffwechsel entgleist zunehmend, was den Menschen wiederum vermehrt aufgrund eines biologischen Reizes zum Zuckergetränk greifen lässt. Ein Teufelskreis bahnt sich an, der zu sichtbarem Bauchfett führt und zu Übergewicht führen kann und die Tendenz zum Zuckerkonsum weiter verstärkt. Will man wissen, wie weit der Stoffwechsel bereits entgleist ist, empfiehlt es sich, einen EPICheck durchzuführen. Wichtig ist, sich als Gegenmassnahme zu entspannen, damit der Zuckerstress nachlässt und eine sich anbahnende epigenetische Dysbalance wieder ausbalanciert wird. Allerdings braucht dies die richtige bewusste ausgewogene Ernährung und die richtige Bewegung sowie richtige Entspannung.

Ab- und ausschalten

Viele Menschen fühlen sich durch das andauernde „erreichbar sein müssen“ sehr gestresst. Hier noch ein Anruf, da noch eine What’s App Nachricht und der E-Mail Strom reisst auch nicht ab. Häufig ist auch unsere Freizeit davon geprägt, dass wir immer wieder aufs Smartphone schauen. Hier hilft nur eines: Nehmen Sie sich bewusste Offline-Zeiten. Legen Sie das Telefon weg, schalten Sie es bewusst einige Stunden aus. Das braucht eine gewisse Umgewöhnungszeit, ist aber sehr hilfreich.

Bewegung

Schon wenige Minuten moderate Bewegung am Tag regulieren den Blutdruck und steigern das allgemeine Wohlbefinden. Aber Vorsicht: Setzen Sie sich nicht zusätzlich unter Druck damit, sportliche Höchstleistungen erreichen zu wollen. Auch ein flotter Spaziergang an der frischen Luft reduziert den Stresslevel schon merklich.

Atemübungen

Häufig nutzen wir nur einen kleinen Teil unseres Atemvolumens und wenn wir gestresst sind, tendieren wir häufig zu sehr flacher Atmung. Mit Yoga und Entspannungsübungen wird auf das bewusste Atmen geachtet. Ein guter Atem-Rhythmus hilft dazu bei, die Energieversorgung des Körpers zu verbessern. So gerät auch mehr Sauerstoff ins Hirn, dies kurbelt die Denkfähigkeit an und lässt uns effizienter arbeiten.

Guter Schlaf

Wer gestresst ist, liegt abends wach, kann nicht einschlafen oder wacht während der Nacht immer wieder auf. Und wer versucht, krampfhaft einzuschlafen, setzt sich dadurch noch mehr unter Druck. Auch hier können Atemübungen helfen. Ebenso empfiehlt sich eine fixe Routine vor dem ins Bett gehen: Schalten Sie elektronische Geräte mindestens 1 Stunde vorher ab, lesen Sie etwas oder hören Sie entspannende Musik. Ebenso empfiehlt es sich, immer zur selben Zeit ins Bett zu gehen.

Bedenken Sie, nur eine schlaflose Nacht kann aufgrund neuester Forschung das epigenetische Gleichgewicht stören und kann so zu epigenetisch getriebenem veränderten Essverhalten führen.

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