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„Carb’s“ für einen gesunden Stoffwechsel

In vielen Ernährungsphilosophien haben Kohlenhydrate oder eben englisch „Carb’s“ einen schlechten Stand. Während Weissbrot und purer Kristallzucker sicherlich nicht jeden Tag auf dem Speiseplan stehen sollten, gibt es auch wertvolle „Carb’s“, welche den Stoffwechsel positiv beeinflussen können. Für einen gesunden Stoffwechsel müssen diese aufgrund neuer epigenetischer Erkenntnisse in der richtigen Menge mit dem Essen aufgenommen werden. Die richtigen „Carb’s“ sind ein integraler Bestandteil der neuen Form der epigenetischen Ernährung und ermöglichen ein Essen mit Genuss.

Wer in der Umgangssprache von „Kohlehydraten“ spricht, meint damit meist Lebensmittel wie Brot, Nudeln, Reis und Kartoffeln. „Carb’s“ sind jedoch noch in vielen weiteren Lebensmitteln enthalten, so unter anderem auch in Obst, in Hülsenfrüchten, Gemüsen und Milchprodukten. Kohlenhydrate versorgen den Körper mit Zuckerarten wie beispielsweise Fructose und führen dem Energiehaushalt somit Energie zu. Unterschieden werden dabei Einfach- und Mehrfachzucker. Einfachzucker in Lebensmitteln wie beispielsweise Schokolade und Honig lassen den Blutzuckerspiegel schneller ansteigen als Mehrfachzucker, was zu einer verstärkten Insulin-Ausschüttung führt. Diese starken Ausschüttungen können die Bauchspeicheldrüse über eine längere Zeit hinweg sehr belasten, was das Ansetzen von Bauchfett beschleunigt und im Körper im schlimmsten Fall zu einer Insulinresistenz führen kann. 

Dank richtiger Kohlehydrate-Auswahl den Stoffwechsel ankurbeln

Man sollte die „Carb’s“ wählen, die wertvolle Ballaststoffe enthalten, damit die Energie nur langsam in den Blutkreislauf gelangt. Bei Teigwaren empfehlen sich die Vollkornvarianten, beim Reis ist Naturreis eine gute Lösung. Wenn es am Morgen ein Müesli sein soll, greifen Sie statt zu den gezuckerten Fertigmischungen besser zu einer ungesüssten Variante, welche Sie dann beispielsweise mit Beeren auf natürliche Weise versüssen können.

Überhaupt ist die Zubereitung der „Carb’s“ wichtig: Wenn Sie Pell-Kartoffeln essen, fügen Sie Ihrem Körper damit natürlich wesentlich weniger Fett zu, als wenn die Kartoffeln als Pommes Frites genossen werden. Und wenn die Vollkorn-Spaghetti in einer industriell hergestellten Fertigsauce ertränkt werden, enthält diese oft auch ein Vielfaches an versteckten Zuckerarten. Eine hausgemachte Tomatensauce schmeckt nicht nur viel besser, sondern ist auch einiges gesünder.

Nebst wertvollen „Carb’s“ sollten natürlich auch Kohlehydrate aus Gemüse, Salat und Früchten sowie wertvolle Proteine Bestandteil von jedem ausgewogenen Ernährungsplan sein. Wenn es doch einmal etwas Süsses sein soll, dann lieber Alternativen zu den klassischen Zuckerbomben suchen: Statt Coca Cola lieber eine gespritzte Apfelschorle, statt Zuckermandeln besser Marroni und anstelle eines Stück Schokolade lieber ein Basler Läckerli.

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