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Epigenetik, Ernährung und Diabetes Typ 2, Teil 2

Im ersten Teil dieses Artikels wurde geschildert, wie unausgewogene Ernährung, wenig Bewegung und Stress die Fettstoffwechsel-Aktivität epigenetisch verändern. In diesem Post geht es um die Folgen von dieser Veränderung und weshalb sich eine epigenetische Ernährung positiv auf den Stoffwechsel auswirkt.

Dauert die im ersten Teil dieses Artikels erwähnte Stoffwechsel-Fehlregulation an, muss der Körper auf einen anderen Energieträger zur Energiebereitstellung umstellen, um sich genügend mit Energie versorgen zu können, den Zucker. Bleibt das Ernährungsverhalten unverändert, kann die Übernutzung des Zuckerstoffwechsels epigenetisch zu erhöhtem Blutzucker führen. Verändern sich die Umweltbedingungen für den Körper weiterhin nicht, kann dieser permanent hoch bleiben. Müdigkeit, Heisshunger-Attacken, Bauchfett und Übergewicht sind das Resultat, und es bahnt sich eine über den Fettstoffwechsel epigenetisch initiierte und über den Zuckerstoffwechsel manifeste Insulinresistenz an. Diese kann schliesslich zu einer Entgleisung des Stoffwechsels bis zu Typ-2-Diabetes führen.

Dank epigenetischer Ernährungs-Massnahmen zum Erfolg

Ist der Stoffwechsel einmal zu Diabetes Typ 2 entgleist, kann sich dieser bei der Einstellung von günstigen Umweltbedingungen verbessern. Aufgrund der neuen Sichtweise der Entgleisung des Stoffwechsels sind epigenetisch abgestimmte Ernährungsmassnahmen möglich. Die Epigenetik gibt Hoffnung auf eine ganz neue Nutzung der Ernährung und lässt den Schluss zu, dass bei konsequenter Anwendung der Epigenetik der diabetische Stoffwechsel sich im besten Fall normalisieren liesse. Analog lässt sich aus der aktuellen Forschung ableiten, dass eine epigenetische Ernährungsstrategie sich zur Prävention von Diabetes Typ 2 geradezu anbietet und sich die Insulinresistenz damit effizient normalisieren lässt.

Was bedeutet epigenetische Ernährung?

Bestandteile der epigenetischen Ernährung sind gute Carb’s (siehe dazu auch dieser ausführliche Post) sowie eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Gemüse im täglichen Speiseplan. Dank der Auswahl von guten Kohlehydraten, enthalten beispielsweise in Teigwaren, Reis und Kartoffeln, wird der Stoffwechsel epigenetisch angekurbelt.

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