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Was Essverbote im Gehirn auslösen

Wir kennen es alle: Die Tüte Chips oder die Tafel Schokolade lockt und wir versuchen krampfhaft, dieser Verlockung zu widerstehen. Doch je mehr wir versuchen, auf solche ungesunde Nahrungsmittel zu verzichten, umso schwieriger fällt es uns. Was passiert im Hirn, wenn ein Verbot ausgesprochen wird? Und wie können wir uns alternativ verhalten?

Viele Diäten strotzen nur so von Essverboten: Bei der einen Philosophie sind keine Kohlenhydrate erlaubt, bei der anderen wird der Zucker komplett gestrichen und bei der dritten Variante ist Fett verboten. Meistens sind solche Verbote jedoch kontraproduktiv. Wird das Hirn nämlich mit einem visuellen Reiz konfrontiert, fällt der Verzicht in dem Moment unendlich schwer. Dieser Verzicht-Stress kann dazu führen, dass der Wunsch auf das verzichtete Lebensmittel ansteigt.

Statt Essverboten auf ausgewogene Ernährung achten

Es gibt verschiedene Strategien, wie man reagieren kann, wenn die grosse Lust auf ungesunde Nahrungsmittel zuschlägt. Eine Möglichkeit ist es, sich eine kleine Menge davon zu gönnen. Dies aber ganz bewusst und vor allem mit Genuss. Also kein Herunterschlingen von einer Tüte Chips vor dem laufenden Fernseher, sondern vielmehr das Abfüllen einer kleinen Schale und das Konzentrieren darauf, was man gerade isst.

Eine andere Strategie ist es, eine gesunde Alternative zu suchen. Statt Milchschokolade zum Beispiel zartbittere Schokolade mit hohem Kakao-Anteil. Statt gerösteten Erdnüssen Gemüse-Stängel mit einem Dip und Vollkorn-Kräcker geniessen. Grundsätzlich sollte bei der Ernährung gesamthaft darauf geachtet werden, dass sie ausgewogen ist und den Körper mit allen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen versorgt. Im Rahmen einer epigenetischen Ernährung wird ganz bewusst kein Verzicht angestrebt. Vielmehr wird darauf geachtet, welche Nahrungsmittel sich positiv auf den Stoffwechsel auswirken.

So ist ein bewusstes Essen frei von Verboten möglich. Das Ess- und Bewegungsverhalten wird im Rahmen eines persönlichen Coachings überprüft und stabilisiert. So kann das Essen mit Genuss konsumiert werden, statt von Verboten diktiert zu sein.

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